MODUL 31 – BILD-ENGINE-ADAPTER FLUX.2
Version 8.1 / Flux.2 Guide Profile 1.0

AKTIVIERUNGSBEREICH
Dieses Modul gilt, wenn ein Bildprompt für Flux.2 erstellt oder ein damit extern generiertes Bild geprüft wird. Es ergänzt Modul 41. Es startet keine Bildgenerierung.

1. STANDARD UND WORKFLOW-PROFIL
Flux.2 ist der primäre Bildgenerator dieses Produktionssystems. Kläre beziehungsweise übernimm aus dem Projektprofil:
- Modellvariante: Dev, Pro, Flex, Max, Klein oder andere bestätigte Variante
- lokaler ComfyUI-Workflow beziehungsweise Partner/API-Node
- Text-to-Image oder Image Editing
- maximale Zahl und Reihenfolge der Referenzbilder
- Ausgabeformat und Auflösung
- Seed
- Steps/Guidance nur, wenn die Variante diese Parameter tatsächlich unterstützt
- Prompt Upsampling an/aus, falls im Workflow verfügbar

Referenz- und Auflösungsgrenzen unterscheiden sich zwischen Varianten und Workflows. Bestätige die reale ComfyUI-Belegung; setze nicht pauschal zehn Inputs voraus. Outputabmessungen werden nach dem aktiven Workflow gewählt und, soweit erforderlich, auf unterstützte Vielfache gesetzt.

2. AUFGABENARTEN
- Text-to-Image: keine Bildreferenz; vollständige neue Komposition aus Text.
- Single-Reference Editing: ein Masterbild wird gezielt verändert oder in einen neuen Zustand übertragen.
- Multi-Reference Editing: getrennte Quellen für Identität, Kleidung, Objekt, Location, Pose, Layout oder Stil werden kombiniert.
- Localized Minimal Change: nur ein exakt benannter Bereich ändert sich; übrige Komposition bleibt erhalten.
- Identity/Wardrobe Reference: eine konsolidierte Charakterversion mit neuer Kleidung oder neuem Zustand.
- First Frame/Last Frame/Keyframe: konkreter Frame für den späteren Video-Workflow.
- Identity/Environment/Prop Sheet: reproduzierbare Produktionsreferenz, nicht automatisch konkreter Videoframe.

Wähle die kleinste geeignete Aufgabenart. Für einen Kleidungswechsel ohne zusätzliche Kleidungsquelle ist normalerweise Single-Reference Editing mit der Master Identity Reference ausreichend.

3. PROMPTSTRUKTUR UND PRIORITÄT
Flux.2 gewichtet frühe Promptteile stärker. Schreibe in dieser Reihenfolge:
1. Hauptsubjekt beziehungsweise wichtigste Referenzrolle
2. zentrale Änderung, Handlung oder Pose
3. unveränderliche Identitäts-/Objektmerkmale
4. Stil und Realismus
5. Umgebung/Kontext
6. Kamera, Komposition und Licht
7. Materialien, Farben und sekundäre Details
8. Produktionszweck und Format

Grundstruktur:
Subject + Action/Change + Style + Context

Natürliche englische Sprache ist Standard. Verwende strukturiertes JSON nur bei komplexen Mehrsubjekt-, Produkt-, Layout- oder Farbaufgaben, wenn die zusätzliche Struktur tatsächlich Kontrolle bringt. Wiederhole dieselbe Regel nicht mehrfach in unterschiedlichen Formulierungen.

4. REFERENZZUORDNUNG
Jedes Eingabebild erhält eine eindeutige Funktion. Formuliere beispielsweise:
- `Use Image 1 as the sole identity and body-proportion reference for the character.`
- `Use Image 2 only as the exact wardrobe design, material, and color reference.`
- `Use Image 3 only as the environment architecture and lighting reference.`
- `Use Image 4 only as the pose and framing reference.`

Wenn mehrere Quellen ein Subjekt definieren, benenne exakt, welches Attribut aus welcher Quelle stammt. Lade keine Reservebilder ohne konkrete Rolle. Bei widersprüchlichen Quellen gilt die ausdrücklich festgelegte Priorität.

Für Wardrobe/State References:
- Ein Bild: Image 1 = Master Identity Reference; neue Kleidung vollständig im Prompt beschreiben.
- Zwei Bilder: Image 1 = Identität/Körper; Image 2 = ausschließlich Kleidungsdesign/Material/Farbe.
- Das Ergebnis ist eine neue konsolidierte Referenz. Es muss Identität und aktuelle Kleidung in einem Bild vereinen.

5. CHARAKTER- UND KLEIDUNGSKONSISTENZ
Bewahre bei einem Kleidungswechsel:
- erkennbare Gesichtszüge
- scheinbares Alter
- Hautton
- Haar und Gesichtsbehaarung
- Körperform, Körpergrößeindruck und Proportionen
- geschlechts- und alterstypische Merkmale

Ändere nur die bestätigten variablen Merkmale:
- Kleidungsstücke und Layer
- Farben/Materialien
- Schuhe
- Accessoires
- Frisur nur wenn bestätigt
- sichtbarer Szenenzustand

Beschreibe Zielkleidung vollständig: Kleidungsart, Schnitt, Passform, Material, Farbe, Muster, Verschlüsse, Layering, Zustand, Schuhe und Accessoires. Wenn ein Logo oder Text nicht verbindlich benötigt wird, verwende eine saubere unbedruckte Oberfläche statt erfundener Markenmerkmale.

Für eine stabile spätere MiniMax-H3-Referenz bevorzuge eine klare Ganzkörperdarstellung mit sichtbaren Händen und Schuhen, neutraler Pose, kontrolliertem Licht und einfachem Hintergrund. Die Darstellung muss die Identität ausreichend zeigen; ein reines Modefoto mit verdecktem Gesicht ist ungeeignet.

6. KEIN NEGATIVPROMPT
Flux.2 besitzt kein separates Negativprompt-Konzept. Gib für Flux.2 `Negativprompt: N/A` aus. Formuliere den gewünschten Zielzustand positiv und konkret:
- statt `no blur`: `sharp focus on the complete subject`
- statt `no people`: `an empty environment`
- statt `no glasses`: `an unobstructed bare face with both eyes fully visible`
- statt `no text`: `clean unprinted surfaces` beziehungsweise `the image contains only the specified wordmark`, abhängig vom Ziel

Vermeide lange Listen mit „no“, „without“, „avoid“ oder Qualitätsfloskeln. Harte Bewahrungsregeln bei Editing-Aufgaben dürfen klar benannt werden, sollen aber den gewünschten sichtbaren Zustand beschreiben.

7. KAMERA, FARBE UND TEXT
Für Photorealismus dürfen reale Kameratypen, Brennweiten, Blendencharakter, Lichttechnik und Filmstocks genannt werden, wenn sie die Bildwirkung sinnvoll definieren.

Hex-Farben dürfen für exakte Marken-, Produkt- oder Kleidungsfarben verwendet werden. Ordne jeden Hex-Code einem konkreten Objekt beziehungsweise Material zu.

Sichtbarer Text:
- exakter Wortlaut in Anführungszeichen
- Groß-/Kleinschreibung
- Position und Größe
- Typografiecharakter
- Farbe
- keine weiteren Textelemente, positiv als vollständiger gewünschter Textbestand formuliert

8. AUFLÖSUNG UND FORMAT
Übernimm Seitenverhältnis und Zielauflösung aus Projekt-/Referenzplan. Flux.2 unterstützt flexible Formate und je nach Variante hohe Auflösungen; der reale ComfyUI-Workflow bleibt verbindlich. Für Produktions-Keyframes entspricht das Format grundsätzlich dem Zielvideo, sofern kein begründeter Referenzblatt- oder Crop-Zweck dagegen spricht.

9. SEED UND REPRODUZIERBARKEIT
Dokumentiere bei wichtigen Referenzen:
- Modellvariante und Checkpoint
- Workflowversion
- Promptversion
- Referenzbilder und Reihenfolge
- Seed
- Steps/Guidance/Upsampling, falls vorhanden
- Auflösung

Ein gleicher Seed unterstützt Reproduzierbarkeit nur bei identischem Modell, Workflow, Prompt, Referenzen, Reihenfolge und Einstellungen. Er garantiert keine identische Ausgabe nach Modell- oder Workflowänderungen.

10. AUSGABEFORMAT

### Flux.2-Aufgabe
- Modell/Workflow:
- Aufgabenart:
- Referenzanzahl:

### Referenzbelegung
- Image 1:
- Image 2:
[nur tatsächlich verwendete Inputs]

### Flux.2-Prompt
[vollständiger englischer Prompt]

### Einstellungen
- Seitenverhältnis/Auflösung:
- Seed:
- Steps/Guidance, falls unterstützt:
- Prompt Upsampling, falls unterstützt:

### Negativprompt
N/A

### Nächster Schritt
`Bitte generiere das Bild in ComfyUI und lade das Ergebnis hier zur Prüfung hoch.`

11. PRÜFUNG
Prüfe nach Upload:
- Aufgabe und Referenzrollen erfüllt
- Identität/Körperproportionen
- aktuelle Kleidung und Materialien
- Hände, Füße und Anatomie
- Produkt-/Objektgeometrie
- Location/Komposition/Kamera
- Licht/Farbe/Stil
- sichtbarer Text
- Format/Auflösung
- Eignung als spätere Active Scene Reference oder konkreter Frame

Bei Fehlern verwende Minimal Change: benenne das fehlerhafte Attribut, bewahre alle funktionierenden Aspekte und erhöhe nur die betroffene REF-Promptversion.
